Den Internationalen Reflexions- und Gebetstags gegen Menschenhandel am 8. Februar hat die Initiative „Aktiv gegen Menschenhandel – aktiv für Menschenwürde“ unter der Leitung von Sr. Maria Schlackl SDS gemeinsam mit der Stiftspfarre Kremsmünster genutzt, um Bewusstsein für das Unrecht, das besonders Frauen und Mädchen betrifft, zu schaffen.
Auch entschiedenes Handeln wurde eingefordert und gesellschaftliche und politische Verantwortung diskutiert. Hier
geht's zum Nachbericht:
https://www.salvatorianer.at/site/de/home/aktuelles/article/2318.html
2015 hat Papst Franziskus erstmals zum Gebets- und Reflexionstag gegen Menschenhandel aufgerufen, der am 8. Februar, dem Gedenktag der Hl. Bakhita, die selbst
Sklavin war, stattfindet.
Heuer laden wieder Organisationen, die sich für Opfer von Menschenhandel und Ausbeutung einsetzen, zum Ökumenischen Gebetsgottesdienst in Wien in die Christliche internationale Gemeinde
(Leebgasse 34, 1100 Wien) ein. Aufgrund der Semesterferien findet der Gottesdienst etwas später, am Donnerstag, 12. Februar um 18:30 Uhr statt. Wir laden herzlich dazu ein!
Deshalb freuen wir uns, dass unserem Verein seit dem 24.09.2025 die Spendenbegünstigung gemäß § 4a Abs. 4 EStG 1988 vom Finanzamt zuerkannt wurde.
Ihre Spende wird von uns beim Finanzamt gemeldet und im Folgejahr bei der Arbeitnehmerveranlagung berücksichtigt. Voraussetzung für die Spendenabsetzbarkeit ist, dass Sie uns Ihren Vor- und Zunamen (laut Meldezettel!) und Ihr Geburtsdatum bekannt geben. Für die Meldung Ihrer Daten oder bei weiteren Fragen senden Sie bitte eine E-Mail an: [email protected]
„Wenn Politik wegsieht, schauen wir hin. Prostitution ist Gewalt an Frauen“. Am 15. November 2025 setzten rund vierzig
Aktivistinnen und Aktivisten der Initiative Stopp Sexkauf ein deutliches und unübersehbares Zeichen am Platz der Menschenrechte in Wien.
Die zentrale Forderung der Veranstaltung war klar: Gewalt in der Prostitution muss im Nationalen Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen endlich berücksichtigt werden. Die Aktion folgte einer präzisen Choreografie. Nach jedem Zitat einer Frau, die aus der Prostitution aussteigen konnte, trat eine Person vor, legte sich eine orangefarbene Augenbinde an und hielt sich die Ohren zu, als Sinnbild für das politische Wegschauen und Weghören. Eines der Zitate lautete: „Prostitution rekrutiert sich aus Gewalt, sie ist Gewalt und sie führt zu Gewalt.“ (Huschke Mau). Die Faktenlage ist seit Jahren konsistent dokumentiert. Die internationale Evidenz lässt keinen Spielraum: Prostitution ist strukturelle Gewalt gegen Frauen.
Beim finalen Ruf "Auch wenn viele es nicht hören wollen. Auch wenn die Regierung es nicht sehen will. Prostitution ist Gewalt an Frauen. Wir müssen endlich alle hinsehen und etwas dagegen tun“ nahmen alle Aktivistinnen und Aktivisten ihre Binden ab, blickten in die Kamera und riefen gemeinsam: „Jetzt!“
Unsere Forderungen:
Zur Initiative Stopp Sexkauf Österreich gehören sozial und feministisch engagierte Vereine wie lightup, SOLWODI-Österreich, der Verein feministischer Diskurs, HOPE FOR THE FUTURE, und die Europäische Gesellschaft für Geschlechtergerechtigkeit Österreich (EGGö), der Verein HeVio – Health and Violence und TERRE DES FEMMES Österreich.
Mit der Vernissage der Ausstellung „Phönix – Auferstehen aus dem Schweigen“ mit Bildern der renommierten Künstlerin Viven Kabar in Kooperation mit der Sparkasse Oberösterreich, möchte die Initiative „Aktiv gegen Menschenhandel – aktiv für Menschenwürde“ auf die weltweite Problematik des Menschenhandels aufmerksam machen und Opfern eine Stimme geben.
Die Ausstellung kann bis 26. November in der Kunstrampe der Tabakfabrik Linz besucht werden. Es können auch Bilder erworben werden. Die Hälfte des Preises widmet die Künstlerin der Arbeit von SOLWODI mit betroffenen Frauen, denn der Verein lebt und arbeitet nur von und mithilfe Spenden. Informieren Sie sich über die Ausstellung: https://www.ordensgemeinschaften.at/9757/kunst-als-stimme-gegen-menschenhandel