Aktiv gegen Menschenhandel in OÖ!

2. Veranstaltung zum Thema „Über-Macht und Würde“ am 21. Oktober im Linzer U-Hof

Anlässlich des „Europäischen Tag gegen Menschenhandel“ fand auf Initiative von Sr. Maria Schlackl SDS, Salvatorianerin in Linz, im Oktober 2014 erstmals eine Veranstaltung unter dem Motto „Der Mensch: Im Handel erhältlich!“ im U-Hof statt. Neben Landeshauptmann Josef Pühringer und Severin Renoldner (Diözese Linz) nahmen daran 270 Personen aus dem Öffentlichen Leben, Politik und Kirche, zahlreiche Vertreter von Organisationen und Institutionen und Privatpersonen jeglichen Alters teil. Ziel war es, Bewusstsein für die Realität des Menschenhandels zu schaffen und über Hintergründe, Fakten und Perspektiven zu informieren. Die Statements am Podium übernahmen Oberst Gerald Tatzgern (BMI), Joana Adesuwa Reiterer (Verein Exit, Wien), Sr. Patricia Erber und Sr. Anna Mayrhofer (SOLWODI Österreich). Bei der Veranstaltung übergab Barbara Haas, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegungen, einen Scheck von 20.000 EURO. Die großzügige Spende war durch eine Aktion der Zeitschrift „Welt der Frau“ für die Bewohnerinnen der Schutzeinrichtung SOLWODI gesammelt worden.

 

Am 21. Oktober 2015 findet nun zum zweiten Mal eine Veranstaltung zum Thema „Über-Macht und Würde“ im Linzer U-Hof statt. Dabei soll ein Blick auf „unseren Markt“ des immer noch florierenden Menschenhandel gerichtet werden, wo Menschenwürde nach wie vor mit Füßen getreten wird. Anita Kienesberger, Autorin des Buches „Fucking poor“, Arnold Mettnitzer, Psychotherapeut und Theologe, Erwin Meindlumer und Manfred Bauer von der Polizei OÖ und Männerforscher Erwin Lehner werden darüber berichten, welche Rolle Würde und Macht in „diesem Geschäft“ spielen, wer die Dienste von Prostituierten in Anspruch nimmt und welche Rolle „Freiwilligkeit“ dabei spielt.

Nicht zuletzt geht es darum, ein Bewusstsein für eine „Parallelwelt“ in unserer Gesellschaft zu schaffen, die vielfach ignoriert, negiert und im wahrsten Sinn des Wortes ins Abseits gedrängt wird. Gerade da braucht es mutiges Hinschauen und Aufdecken dessen, was öffentlichen Diskurs braucht, nämlich die Frage: Wie würdevoll geht es „dort“ zu? Würdest DU dich gerne, aufgrund deiner finanziellen Not-Lage, sexuell ausbeuten lassen?

Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Folder der hier zum Download zur Verfügung steht. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: maria.schlackl@salvatorianerinnen.at


Folder "Über-Macht und Würde" 21.10.2015
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